Autor: Kurt-S. Becker Seite 1 von 5

Kaiserwetter für die Traditionsfahrer

Gut Bossee – Am 5. September veranstalteten wir zum 12. Mal das Event „Historische Kutschen im Naturpark Westensee“ auf Gut Bossee. Zwanzig Gespanne hatten sich für diese Veranstaltung in den unterschiedlichsten Anspannungen angemeldet. Dabei „Alte Hasen“ aber auch einige „Frischlinge“. Alleine aus Niedersachsen kamen 5 Gespanne.

Die Veranstaltung begann um 9:00 Uhr mit der Vorstellung vor dem Herrenhaus, kommentiert von Karl-Friedrich von Holleuffer. Währenddessen begutachtete und bewertete.die Richterin Renate Schröder die Gespanne. Wertnoten wurden nach folgenden Kriterien vergeben:

Pferde und Ponies : Schönheit, Zusammenpassen, Sauberkeit, Pflege, Hufe und Beschlag
Geschirre: Stilrichtung, Anpassung an die Pferde und Gesamtzustand
Wagen: Alter, Gesamtzustand, Zubehör und Anpassung an die Pferde
Kutschenbesatzung: Kleidung, Stil, Zustand der Frisur, Schuhe, Handschuhe, Kopfbedeckung, Kniedecke und Zubehör.

Mit einer im Trab gefahrenen Rundstrecke vor dem Herrenhaus gab es dann noch eine Wertnote für das Verhalten der Pferde, Gehorsamkeit, Losgelassenheit und Schwung, sowie für die Fahrweise des Kutschers. Danach starteten die Gespanne zu der Ausfahrt im Naturpark Westensee, wahlweise 25 km über die Güter Höbek und Emkendorf oder die kürzere Strecke über Gut Emkendorf. Bei beiden Gütern war eine Pause vorgesehen, bei denen den Besatzungen Getränke angeboten wurden. Nach der Rückkehr auf Gut Bossee war ein Kegelparcours mit 15 Durchfahrten mit Stilwertung zu fahren. Die inzwischen eingetroffenen Jagdhornbläser aus Bovenau spielten dazu einige Signale und Märsche.

Ein besonderes „Highlight“ war das ländliche Gespann von Egbert Läufer mit den beiden Schleswigern vor dem Ackerwagen aus dem Museumshof Volksdorf in Hamburg.

Wie geplant, konnte dann um 16:00 Uhr mit der Siegerehrung begonnen werden. Für die weiteste Anreise mit 234 km erhielt Wilfried Grahl (wie auch schon in den Vorjahren) einen Erinnerungspokal. Den ersten Platz konnte Tanja Böhlmann aus Otter mit ihrem Lippizaner-Gespann vor einer Derby-Cart von ca. 1920 für sich verbuchen, gefolgt von Sara F. Schulz aus Horst mit zwei Holsteinern vor einer Mylord von ca. 1900.

Den dritten Pokal erhielt Torsten Hess aus Heidenau mit den Schwarzwälder Füchsen vor einem Landratswagen der auch um 1900 gebaut wurde.
Die Wertnoten lagen teilweise nur um 0,5 Punkte auseinander, so dass man von einer interessanten Vorstellung sprechen konnte. Alle Gespanne erhielten eine Erinnerungsplakette und eine Verbands-tasche, um für eventuelle Verletzungen gerüstet zu sein.

Für die erläuternde Vorstellung der Gespanne wurde an Karl-Friedrich von Holleuffer ein Ehrenpreis (gestiftet von der Gutsverwaltung Emkendorf) für eine Führung durch das Herrenhaus mit anschließender Kaffeetafel vergeben.

Danke an die Helfer, die immer dabei sind wenn diese Veranstaltung stattfindet, sowie der Familie von Bülow von Gut Bossee, Familie Ruprecht von Gut Höbek und der Verwaltung von Gut Emkendorf.

Zwanzigmal Gold im Regen

FG-Mitglieder erfolgreich beim Fahrfest des Nordens

Bad Segeberg – Mit dem Wettergott sind die Verhandlungen der Fahrergemeinschaft Schleswig-Holstein-Hamburg (FGSH) am vergangenen Wochenende nicht so erfolgreich verlaufen, aber die sportliche Seite des Fahrfestes kann sich auch nach der Corona-Zwangspause im vergangenen Jahr durchaus sehen lassen. Insgesamt zwanzig Siegerschleifen konnten an Mitglieder des veranstaltenden Vereins vergeben werden.

Mit neuem Konzept wurde das in den vergangenen Jahren dreitägige Turnier auf zwei Tage gekürzt. Am ersten Tag fanden auf dem Landesturnierplatz alle Dressurwettbewerbe und die Hindernisfahrten durch den Kegelparcours statt. Am Sonntag zog man für die Geländeprüfungen in die etwa drei Kilometer entfernte Ihlheide um. Einmal mehr erwies sich der Boden als besonders aufnahmefähig für Regenwasser und bescherte allen Teilnehmern eine sichere Fahrt durch die fünf Hindernisse. Das medizinische Personal blieb unbeschäftigt, bis auf die zur Pferdekontrolle eingesetzte Tierärztin, die aber keine nennenswerten Beanstandungen zu verzeichnen hatte.

Aus sportlicher Sicht besonders erfolgreich für die FGSH waren zwei mehrfache Landesmeister. Vierspännerfahrer Hans-Peter Goldnick (Nehms) gewann Dressur und Gelände der Klasse M, wurde im Kegelparcours Zweiter und verwies damit den frisch gebackenen Landesmeister Robert Blender (Waabs) auf Platz zwei der Gesamtwertung. Einen „Durchmarsch“ legte die ebenfalls für die Fahrergemeinschaft startende Plönerin Ulrike Schmidt hin, obwohl sie mit dem fünfjährigen Freiberger Nightlife nur ihr Nachwuchspferd an den Start brachte. Siege in allen drei Teilprüfungen bedeuteten natürlich den Gesamtsieg in der kombinierten Wertung der Klasse A.

Bei den Pferde-Zweispännern Klasse A gelang auch Wolfgang Rohwer (Schleswig) dieser Hattrick mit seinen Haflingern.

Bekannte Gesichter gab es in der Siegerehrung des Jugendcups der Klasse A. Alexa Feindt (18, Henstedt-Ulzburg), kürzlich noch auf einem guten zehnten Platz beim Bundesnachwuchschampionat in Lähden, gewann die Goldschleife vor der schon mehrfach im Jugendcup erfolgreichen Teresa Lamp (15) aus Brodersdorf.

Zehn neue Vereinsmeister der FGSH wurden in dem im zweijährigen Rhythmus ausgetragenen Wettbewerb gekürt. In den Klassen A (Ein- und Zweispänner Ponys und Pferde) und M (zusätzlich Vierspänner) zählten die Ergebnisse der regulären Prüfungen und wurden nach einem Punktesystem umgerechnet. Sieger und Platzierte enthält die Internetseite des Turnierrs.

Das Fahrfest in Bildern

© Kurt-S. Becker

Fahrergemeinschaft stellt neuen Pony-Landesmeister und Vizemeister

Alle Landesmeister der Vierspänner ermittelt

Loose – Neuer Landesmeister der Vierspänner-Ponys wurde am vergangenen Wochenende der Gleschendorfer Peter Heuser. Jeweils Platz drei in der Dressur und im Gelände, sowie ein zweiter Platz im abschließenden Kegelfahren reichten aus, um in der Endabrechnung um den Landestitel ganz oben zu stehen.

Silbermedaillengewinner, und damit Vizemeister wurde Jürgen Lamp (Brodersdorf) mit seinem erfahrenen Shettygespann. Der dritte Platz bei den Ponys ging an Claudia Finck vom Osterbyer SV.

Einen Heimerfolg bei den “Großen” erzielte Hausherr Robert Blender. In allen drei Teilwettbewerben gelang ihm der Sieg und somit natürlich auch ein weiterer SH-Landesmeistertitel. Zwei zweite Plätze und ein vierter Platz bedeuteten für Jan Tödt Silber, vor Sara Franziska Schulz auf dem Bronzeplatz.

 

MITGLIEDER BERICHTEN: Ulrike Schmidt beim CAI** in Dänemark

UPDATE: Jetzt mit allen Videos

Mit ihren Beifahrern Yvonne Oos und Dagmar Sachau ist Ulrike Schmidt ins benachbarte Dänemark zum CAI** in Raevebjerg  aufgebrochen.  Mit dabei ist ihr bewährter Freiberger Nicolai (Krümel). 

Fotoimpressionen und Videomaterial hat uns Ulrike übermittelt. 

Platz 2 in der Dressur
Platz 2 im Gelände
Platz 1 im Hindernisfahren

ENDERGEBNIS TOTAL: Platz 2

 

 

 

 

MITGLIEDER BERICHTEN: Ulrike Schmidt beim CAI** in Raevebjerg/DK - HINDERNISFAHREN

 

MITGLIEDER BERICHTEN: Ulrike Schmidt beim CAI** in Raevebjerg/DK - GELÄNDEPRÜFUNG

 

MITGLIEDER BERICHTEN: Ulrike Schmidt beim CAI** in Raevebjerg/DK

 

FOTO-IMPRESSIONEN aus Bormsdorf

Gute Teilnehmerresonanz und immer wieder Starkregen, das ist die erste Bilanz vom Fahrertag aus Bormsdorf am 8. August. Ausführlicher Bericht folgt.

KLICK auf das Bild für volle Größe.

Alexa Feindt; Nur knapp vorbei an den Platzierungsrängen. (Foto: Fotokunst Lindsay)

DJM – “Dabei sein ist alles”

Lähden – Der olympische Gedanke „Dabei sein ist alles“ galt für die fünf jungen Leinenkünstler aus Schleswig-Holstein bei der diesjährigen Deutsche Jugend-Meisterschaft (U25 Klasse M) und dem Bundesnachwuchschampionat (U18 Klasse A) mit ihren Ein- und Zweispänner Ponys im niedersächsischen Lähden.

Das erwartet hohe Leistungsniveau bei einer solchen Veranstaltung zeigte dann auch, daß die Platzierungsränge für die Teilnehmer aus dem Land zwischen den Meeren noch ein Stück weit entfernt sind. Einzig Alexa Feindt (Henstedt-Ulzburg) hielt mit einem zehnten Platz in der Gesamtwertung des Bundesnachwuchschampionates „Sichtkontakt“ zur Spitzengruppe. Im Gelände steuerte die für die Fahrergemeinschaft SH-HH startende 17-jährige, Simba und Willem von der Grammau sogar auf den vierten Rang.

Um den Titel des Deutschen Jugend-Meisters fuhren Christien Luckwaldt (Sievershütten) und Carolin Bremer (Seedorf) mit. Für die beiden Einspänner-Fahrerinnen endete das Turnier mit Platz 13 und 14.

Trotzdem kehren Aktive und Betreuer nicht enttäuscht zurück. Für die jugendlichen Fahrsportler waren es Turniertage mit vielen Eindrücken und reichhaltigen Erfahrungen, die eine Grundlage für zukünftige Erfolge sein können.

Alle Ergebnisse auf einen Blick:

Mannschaft in der Kl. A um das Bundesjugendchampionat:

Alexa Feindt Platz 10

Teresa Lamp Platz 15

Hannes Metzner Platz 20

Einzelfahrer in der Klasse M um den Titel eines Deutschen Jugendmeisters (U25):

Carolin Bremer Platz 14

Christien Luckwaldt Platz 13

 

 

 

Deutsche Jugend-Meisterschaft und Bundesnachwuchschampionat der Gespannfahrer

Lähden – Mit dem traditionellen Begrüßungsabend startet die diesjährige Deutsche Meisterschaft (U25 Klasse M) der Fahrsportjugend der Einspänner und Zweispänner Pferde und Ponys im niedersächsischen Lähden. Auch das Bundesnachwuchschampionat (U18 Klasse A) wird zeitgleich auf der Anlage der Pferdesportgemeinschaft Lähden ausgetragen.

Aus verschiedenen Bundesländer kommen Fahrerinnen und Fahrer ab dem 22. Juli zusammen. Schleswig-Holstein schickt insgesamt fünf Aktive ins Rennen, Alexa Feindt (Fahrergemeinschaft SH-HH), Teresa Lamp (Fahrergemeinschaft SH-HH) und Hannes Metzner (FV Gespannfahrer Steinburg) bilden eine Mannschaft in der Klasse A, die sich um Siege und Platzierungen im Bundesnachwuchschampionat bewirbt. Dazu kommen Carolin Bremer (RFV Schlamersdorf) und Christien Luckwaldt (RuFV Neuengörs) als Einzelfahrerinnen in der Klasse M, also in der Klasse aus der am Ende der Meistertitel ermittelt wird. Mannschaftsführerin ist die Jugendwartin der Fahrergemeinschaft Adina Haß.

Am ersten Turniertag steht noch nicht der sportliche Gesichtspunkt im Fokus, der „Umgang mit dem Pferde“ und das sogenannte Vormustern stehen als erste Prüfungen auf dem viertägigen Programm. Letzteres ist eine selbstständige Wertungsprüfung innerhalb einer Kombinierten Prüfung. Der Schwerpunkt liegt hier weniger auf einer Überprüfung des Gesundheitszustandes des Pferdes, sondern darauf, wie geschickt und korrekt der Teilnehmer sein Pferd vorstellt. Darüber hinaus wird in einer weitere Prüfung theoretisches Wissen abgefragt.

Der eigentliche (Fahr-)Sport beginnt am Freitag (23.07.) mit den Dressurwettbewerben der Klasse A und M. Der Sonnabend ist den Geländeprüfungen für alle Anspannungsarten vorbehalten, am Sonntag schließlich geht es im Hindernisparcours dann um die letzten Punkte für die Meistertitel und die Sieger im Bundesnachwuchschampionat.

Einzelheiten zur Veranstaltung, Ergebnisse und Daten gibt es HIER.

 

 

 

Bormsdorf 2021 – Impressionen

VIDEO: BORMSDORF 2021 – Fahrsport unter Coronabedingungen

BORMSDORF 2021 - Fahrsport unter Coronabedingungen

 

ERGEBNISSE

 

 

 

 

 

Luftbild: Kurt.S. Becker

Fahrturnier Bormsdorf – Interview mit Hans-Jürgen Staack

Fahrturnier Bormsdorf - Interview mit Hans-Jürgen Staack

 

Fahrer-Jugend-Camp 2021 fällt aus

(Foto: FGSH)

Leider kann in diesem Jahr das Fahrer-Jugend-Camp der FG nicht wie geplant stattfinden. Es sind einfach zu wenig Anmeldungen. Sehr schade für alle Jugendlichen, Trainer & Betreuer, die sich schon seit 2019 wieder darauf gefreut haben.

2021 hätte unser Fahrsportverein diese wunderbare Trainings-Möglichkeit für unseren Fahrsportnachwuchs bereits zum 12.Mal ausgerichtet. In den vergangenen Jahren waren Kinder aus ganz Deutschland dabei & Jugendliche die mittlerweile im Sport bis Klasse S unterwegs sind.

Wir hoffen auf eine neue Gelegenheit im nächsten Jahr um Euch eine ganz besondere Art der sportiven Förderung & des fröhlichen Zusammentreffens von jungen Fahrsport-Begeisterten in Schleswig-Holstein durch unseren tollen Verein anzubieten.

Solltet Ihr Fragen zu Trainingsmöglichkeiten haben, meldet Euch gerne bei Stefanie Kallies (sk@stefanie-kallies.com) oder unserer Jugendwartin Adina Hass (adina.hass@gmx.de).

Mit beiden Gespannen erfolgreich: Louise Reinke. (Foto: W. Smeets)

Kronenberg: Louise Reinke erfolgreichste Schleswig-Holsteinerin

Kronenberg/NL – Endlich gab es für die Fahrsportler wieder ein bedeutendes Turnier und das für einige sogar auf dem sportlichen Niveau einer Weltmeisterschaft. Im niederländischen Kronenberg durften sich am vergangenen Wochenende erstmal seit langer Turnierpause die Fahrer mit ihren Pferdegespanne in den verschiedenen Anspannungsarten im Wettkamopf messen. Aus Gründen der Sicherheit waren insgesamt nur 400 Pferde zugelassen, ein Umstand der neben dem Dauerthema Corona vor allem der noch immer in unguter Erinnerung befindlichen Herpesinfektion geschuldet war.

Die internationalen Teilnehmer fanden einen gut vorbereiteten Turnierplatz vor, auch wenn der am zweiten Tag einsetzende Regen die Böden, besonders auf der Marathonstrecke arg strapazierte und nach längerer Beanspruchung für die Gespanne tiefer und glatter wurde. Mensch und Tier blieben aber von Unfällen verschont.

Aus Sicht der drei Teilnehmerinnen aus Schleswig-Holstein kann von einem durchaus erfolgreichen Wochenende gesprochen werden. Die für die Fahrergemeinschaft SH-HH startende Plönerin Ulrike Schmidt absolvierte nach einer guten Dressur (7. Platz) und einem 4. Platz im Marathon ebenfalls einen ansprechenden Kegelparcours und mischt weiterhin vorne mit. Am Ende sprang Platz 6 der Gesamtwertung heraus.

Bei den 2Sterne Pony-Zweispännern zeigte Louise Reinke aus Klappschau, dass mit ihr in dieser Saison mit beiden Gespannen zu rechnen ist. Platz zwei und drei in der Dressur, Platz vier und sechs im Gelände, ein Sieg und ein fünfter Platz beim Kegelfahren sprechen für sich. EIn dritter und ein vierter Rang in der Endabrechnung machen sie zur erfolgreichsten Fahrerin aus dem Land zwischen den Meeren.

Nicht ganz so gut lief es für Vierspänner-Fahrerin Mareike Harm. Nach dem Missgeschick eines ihrer Pferde, das in der Dressurprüfung (Platz 7) über den Zugstrang geriet, mußte die international ambitionierte Negernbötelerin während des Kegelparcours mit einem lahmenden Pferd ihre Tour beenden. Die Geländefahrt endete mit dem 13. Platz.

Die Veranstalter des Turniers bereiten sich nach ihrem “Testevent” nun mit Hochdruck auf die vom 8.-12. September stattfindende Weltmeisterschaft vor. Zu erwartender Topsport und ein kurzweiliges Rahmenprogramm sollen natürlich nicht vor leeren Zuschauerrängen stattfinden. Deshalb hofft man bis dahin auf eine möglichst breite Öffnung für das interessierte Publikum.

 

 

 

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