Autor: Kurt-S. Becker Seite 1 von 10

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Runder Geburtstag für „Hollie“

Neumünster – Am 11. August feierte Karl Friedrich von Holleuffer-Kypke, ehemaliger Delegierter der Persönlichen Mitglieder der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) für Schleswig-Holstein, seinen 80. Geburtstag.

Nach Kriegsende in Wiederau/Sachsen geboren, besaß der Ur-Ur-Urenkel des Königlichen Stallmeisters zu Hannover, Bernhard Hugo von Holleuffer, bereits fünfjährig ein eigenes Pferd. Später wandte er sich vor allem dem Fahrsport zu.

Mit den Fahrfreunden Neumünster engagierte er sich als Ausbilder aktiv in der Grundausbildung Fahren. Darüber hinaus war er auch als Fachreferent zu diversen Themen im Einsatz, sein Steckenpferd dabei: die Gebisskunde.

Karl Friedrich von Holleuffer-Kypke war von 1997 bis 2013 PM-Delegierter in Schleswig-Holstein und zwischenzeitlich auch deren Sprecher. Für sein pferdesportliches Engagement wurde 2009 mit der Graf-Landsberg-Medaille in Silber ausgezeichnet. 

Nicht viele Mitglieder haben der Fahrergemeinschaft so lange die Treue gehalten wie Karl Friedrich von Holleuffer.

Von seinen weitreichenden Erfahrungen, angeeignet durch Wissbegierigkeit in ständiger Fortbildung, konnte nicht nur der Verein mit seinen Fahrsportlern und deren Pferden, sondern der gesamte Pferdesport profitieren.

Vorstand und Mitglieder der Fahrergemeinschaft gratulieren Karl-Friedrich nachträglich sehr herzlich.

 

Mitglieder berichten: Bewegte Bilder der neuen Landesmeisterin Ulrike Schmdt

Nach der Bronzemedaille bei der Zweispänner DM gelang Ulrike Schmidt am vergangenen Wochenende der nächste Coup in der für die Plönerin neuen Anspannung.
Siege in allen drei Disziplinen bedeuteten GOLD vor dem lange Jahre erfolgreichen Jan Tödt auf dem Silberrang.

Im Rahmen unserer Rubrik „MITGLIEDER BERICHTEN“ lässt uns Ulrike mit einigen Bildern aus Loose-Karlsminde einen Eindruck des Turniers gewinnen.

 

Fahrsport Landesmeisterschaften 2025

Sechs neue Landesmeister ermittelt

Im Rahmen des Fahrturniers in Loose-Karlsminde sind in allen drei Anspannungen bei den Ponys und Pferden die neuen Landesmeister ermittelt worden.

LANDESMEISTERSCHAFT PONY-EINSPÄNNER
GOLD
Lise Halkjaer King´s Anky PSG Süderlügum 97,47
SILBER
Björn Große Grenzhoes My Choice RV Fahrgemeinschaft SH/HH 123,34
BRONZE
Corinna Schlüter Prinz Harry RV Südangeln 135,32

LANDESMEISTERSCHAFT PONY-ZWEISPÄNNER
GOLD
Sandra Bies Lilly 527 FV Gespannfahrer Steinburg 98,58
Mac Moonlight
SILBER
Susan Gollmer Why not von Salza RV Fahrgemeinschaft SH/HH 99,87
Jamain 2
BRONZE
Jörn Rennebach Juri RV Fahrgemeinschaft SH/HH 114,33
Jazz Määän
Jetzt oder Nie von Krummesse

LANDESMEISTERSCHAFT PONY-VIERSPÄNNER
GOLD
Peter Heuser Nanina 10 RV Fahrgemeinschaft SH/HH 122,54
Nero 560
Niklas 109
Noni 6
SILBER
Teresa Lamp Arvalon Paris Hilton RV Fahrgemeinschaft SH/HH 129,36
Kalif Hassan
Kenai 6
Kimba 150
BRONZE
Dr. Monika Brandt Alegro 136 Fahrverein Gespannfahrer Steinburg 131,97
Amerino
Angelo H 3
Axel 256

LANDESMEISTERSCHAFT PFERDE-EINSPÄNNER
GOLD
Sascha Behrens Amira 178 RV Fahrgemeinschaft SH/HH 92,04
SILBER
Martina Greve Livius 156 RuFV Segeberg 107,23
BRONZE
Yvonne Redmann Nicolai 44 RV Fahrgemeinschaft SH/HH 111,60

LANDESMEISTERSCHAFT PFERDE-ZWEISPÄNNER
GOLD
Ulrike Schmidt Neverlady vom Lauwilberg RV Fahrgemeinschaft SH/HH 93,52
Nightlife vom Lauwilberg
SILBER
Jan Tödt Peter 500 RuFV Langstedt-Bollingstedt 117,58
Orri 12

LANDESMEISTERSCHAFT PFERDE-VIERSPÄNNER
GOLD
Anna Mareike Meier Kerro RuFV Segeberg 114,59
Marschalk 3
Nero VZ
Magistraal
SILBER
Robert Blender Konst RV Waabs-Langholz 127,88
Kristian 3
Max Ostergaard
Wirus
BRONZE
Jan Tödt Indian-Rose RuFV Langstedt-Bollingstedt 161,38
Jackpot 58
Jannes 11
Caddy Girl

Fahrergemeinschaft weiter erfolgreich: DM-Bronze für Ulrike Schmidt

DM Zweispänner: Gold für Carola Slater-Diener
Silber für Sebastian Warneck, Bronze für Ulrike Schmidt bei DM in München-Riem

Carola Slater-Diener ist Deutsche Meisterin der Zweispänner 2025. In München-Riem holte sich die 37-Jährige aus Stadtroda in Sachsen den Titel. Sie zeigte dabei „in allen drei Teilprüfungen sehr solide und ansprechende Vorstellungen“, wie ihr Rainer Bruelheide, Vorsitzender des Fahr-Ausschusses des Deutschen Olympiade-Komitees für Reiterei (DOKR) attestierte.

Schon einmal war Carola Slater-Diener Deutsche Meisterin: Im Jahre 2011 holte sie nicht nur DM-Gold mit dem Zweispänner, sondern wurde auch Weltmeisterin im französischen Conty. Damals noch als Mitarbeiterin im Fahrstall Sandmann in Lähden. Seitdem fährt sie erfolgreich bei nationalen und internationalen Fahrturnieren.

Vizemeister 2025 ist Sebastian Warneck aus Rangsdorf. Der in Berlin als Staatsanwalt tätige, erfolgreiche Zweispännerfahrer war schon neun Mal Deutscher Meister und dreifacher Vizeweltmeister. Auf den Bronzerang fuhr Ulrike Schmidt (Hamburg), für sie war es das erste Mal ein Platz auf dem Treppchen bei einer Deutschen Meisterschaft.

Die Kombinierte Prüfung, die international ausgeschrieben war, wurde dominiert von den Fahrern aus der Schweiz. Sieger war Stefan Ulrich, der sein Talent wohl von Vater Werner Ulrich geerbt hat. Dieser fährt erst seit einigen Jahren Zweispänner und platzierte sich auf Rang drei. Zuvor war Werner Ulrich hocherfolgreich im Vierspänner unterwegs. Zwischen Sohn und Vater Ulrich schob sich der Österreicher Thomas Blumscheidt. Auf Platz vier fuhr mit Bruno Meier ein Schweizer Fahrer, dahinter rangierten die deutschen Fahrer Carola Slater-Diener auf dem fünften, Sebastian Warneck auf dem sechsten und Ulrike Schmidt auf dem siebten Rang.

„Die Alpenländer Italien, Österreich und die Schweiz waren in München nicht nur zahlenmäßig stark vertreten, sie lieferten auch sehr gute Ergebnisse ab“, berichtet Rainer Bruelheide. „Sie ließen sie sich von den widrigen Verhältnissen, die wir durch den starken Regen hatten, nicht beeinflussen. Unsere Fahrer gingen die Herausforderungen mit größerer Vorsicht an. Bei den Zweispännern waren einige Gespanne erst gar nicht angetreten wie z.B. Anna Sandmann oder Lars Schwitte, oder haben wie Dennis Schneiders auf die Geländefahrt verzichtet“. Damit sprach Bruelheide die widrigen Verhältnisse an, die besonders am Geländetag Pferden und Fahrern die Fahrt erschwerten. Waren es am Dressurtag nur gelegentliche Schauer, regnete es am Geländetag richtig heftig. Am Sonntag beim Kegelfahren war das Wetter wieder freundlicher, die vom Veranstalter bereitgestellten Sandplätze sowohl für die Vorbereitung wie auch der Prüfungsplatz boten allerbeste Bedingungen.

WM der Zweispänner in drei Wochen

Einige Fahrer verzichteten ganz oder teilweise auf den Start bei den Deutschen Meisterschaft, da schon in drei Wochen vom 20. bis 24. August im niederländischen Beekbergen die Weltmeisterschaft der Zweispänner stattfindet. Dort werden Carola Slater-Diener (Stadtroda), Sandro Koalick (Drebkau), Anna Sandmann (Lähden), Dennis Schneiders (Minden), Lars Schwitte (Südlohn) und Jörg Zwiers (Emlichheim) die deutschen Farben vertreten, Bernd Brüninghoff ist als Einzelfahrer nominiert. „Wir konnten die Deutschen Meisterschaften nicht mehr als Sichtung für die WM nutzen“, klagt Rainer Bruelheide. „Die Nennungsschlüsse werden von der FEI immer weiter vorgezogen, das macht es uns für die Nominierung unnötig schwer. Außerdem ist es bedauerlich für eine so gute Veranstaltung wie die DM in München-Riem, wenn einige Spitzenfahrer nicht mehr antreten, auch wenn wir das respektieren“.

Weltmeisterschaft der Einspänner 2026 in München-Riem

Zusätzlich zur DM der Zweispänner waren auch eine hohe Anzahl von 63 Einspännern im international bunt gemischten Feld am Start, weil im September 2026 in München-Riem die Weltmeisterschaft der Einspänner ausgetragen wird. Die Fahrer wollten sich schon mal mit den Verhältnissen vertraut machen. (Quelle: fn-press/Christine Meyer zu Hartum)


Das erste Mal ein Platz auf dem Treppchen bei einer Deutschen Meisterschaft für Ulrike Schmidt.

 

Platz 3 fürTeresa Lamp bei der DJM 2025.

DJM: Bronze für Teresa Lamp

Mit dem dritten Platz in der Gesamtwertung, und damit dem Gewinn der Bronzemedaille, endet für Pony-Vierspännerfahrerin Teresa Lamp die Deutsche Jugendmeisterschaft in Schwaiganger. Schon der Einstieg in den Wettbewerb gelang perfekt mit einer glatten 10,o beim Vormustern. 

Jeweils ein dritter Rang in allen  drei Disziplinen ergab  in der Endabrechnung dann den Platz auf dem Treppchen.

Für den zweiten Teilnehmer aus Schleswig-Holstein, Bjarne Kalsow, reichte es zwar nicht für einen Medaillenrang, aber insgesamt steigerte sich Bjarne im Verlaufe des Turniers, bis er sich schließlich den Abschlußtag im Kegelparcours noch „vergoldete“.  Platz acht in der Gesamtwertung bei den Pony-Zweispänner in der Klasse M war ein Platz im Mittelfeld.  

 

Gelu,ngener Einstieg ind die DJM für Teresa Lamp. (Foto: privat)

DJM mit erstem Erfolg gestartet

++ DJM AKTUELL ++

Mit der Traumnote 10,0 gewinnt Teresa Lamp heute das VORMUSTERN.

Wir gratulieren zum gelungenen Einstieg !

Die Vereinsmeister 2025 sind ermittelt. (Foto: Kurt-S. Becker
Die Vereinsmeister 2025 sind ermittelt. (Foto: Kurt-S. Becker

Vereinmeisterschaften 2025 der Fahrergemeinschaft Schleswig-Holstein/Hamburg

Ganz im Zeichen der Vereinsmeisterschaft der Fahrergemeinschaft Schleswig-Holstein und Hamburg stand in diesem Jahr das Fahrturnier in Futterkamp. Gleich fünf neue Meister wurden in verschiedenen Anspannungen ermittelt.

Der Filmbericht stellt alle neuen Meister vor.

Vereinmeisterschaften 2025 der Fahrergemeinschaft Schleswig-Holstein/Hamburg

Faszination Fahrsport bei der NordPferd

Unter dem Titel Faszination Fahrsport hat auch in diesem Jahr wieder eine Gruppe der Fahrergemeinschaft Schleswig-Holstein Hamburg die Zuschauer in der Holstenhalle während der Nordpferd begeistert.

Mit Alexa Feindt, Wencke Hansen, Rebecca Otto, Lasse Rennebach und Tanja Wegmeyer haben sich 5 Gespannfahrer auf den Weg nach Neumünster gemacht, um an allen 3 Messetagen ihre Runden durch den Kegelparcours zu drehen.

Ob mit oder ohne Erfahrung vor größerem Publikum, haben alle 5 ansprechende Bilder gezeigt, und eine attraktive Visitenkarte des Fahrsports abgegeben.

 

Faszination Fahrsport präsentiert von der Fahrergemeinschaft SH/HH

Mitglieder berichten: Internationale Erfahrungen sammeln

Von Susan Gollmer

Team Gollmer kehrt mit guter Platzierung zurück.

Am Mittwochmorgen 4 Uhr machte sich mein Team, unterstützt zusätzlich mit Mia Blohm, auf den Weg zu unserem zweiten Internationalen Turnier nach Kronenberg NL. Eine gigantische Anlage erwartete uns in Peelbergen. Über 600 Pferde und 250 Teilnehmer waren auf dem Turniergelände untergebracht und ohne Fahrrad wäre man schon aufgeschmissen gewesen. Das Wetter war leider weniger schön beim Anreisetag. Nach dem Vetcheck hieß es „Fit to compete“ für die Ponys, mit dem schmunzelnden Satz der Veterinärin: „They all love to eat“.

Am Donnerstag starteten wir morgens in die Dressur. Es hatte die ganze Nacht geregnet und auch der Tag war nicht besser. Die Stimmung war bei dem Wetter natürlich nicht die Beste, aber wir machten das Beste daraus. Nach dem Wechsel von den verschiedenen Abfahrplätzen die minutengenau getaktet vorgegeben wurden, ging es endlich los. Die Ponys und die Fahrerin waren deutlich gelassener als in Exloo und so konnten wir die Dressur, verbessert um 7 Strafpunkte, beenden.

Nach einer weiteren, sehr regnerischen Nacht machten wir uns so langsam Gedanken, wie es weitergehen wird mit den Bodenverhältnissen bis Sonntag. Aufgrund der sehr hohen Nennzahlen, war das Gelände aufgeteilt unter den Teilnehmern, wir starteten erst am Sonntag ins Gelände. Und das konnte bei dem Regen dann den „Genickbruch“ für die Ponys bedeuten, wenn vorher 100 Gespanne im Gelände gewesen sind.

Aber der Wettergott hatte Erbarmen mit uns. Endlich hörte es auf und die Sonne kam ab Freitag raus. Da wir keine Prüfung an diesem Tag hatten, konnten wir die Ponys locker trainieren und die Hindernisse anschauen. Beeindruckend, wenn eine Anlage 10 Hindernisse zur Verfügung hat und man so eine klare Abgrenzung zwischen den Klassen schaffen konnte. An Hindernis 2 musste man zur Ausfahrt einen sehr steilen Berg mit Brücke absolvieren, das war nochmal ein besonderer Anspruch für die kleinen Ponys.

Um 20:30 Uhr hieß es, der Kegelparcours ist frei zur Besichtigung. Also schnell ein paar Runden gedreht, bis es dunkel wurde.

Am Samstagmorgen ging es gleich als erstes für uns in den Parcours. Aufwärmen war in einer der drei riesigen Hallen, Vetcheck in einer anderen Halle, nun ging es in die Last Minute Halle und danach ging es auch schon los. Der Sandboden lies den Dressurwagen teilweise leicht schleudern, was man immer mit einplanen musste. Die Ponys liefen wie gewohnt sehr motiviert und freudig durch die Kegel.

Foto: Klaus Schröder

Ein Ball viel und die Zeit reichte nicht ganz, 5,24 Strafpunkte waren auf dem Konto. Es wurde von Teilnehmer zu Teilnehmer spannender bis zum Schluss. Die Live Ergebnisse, mit Echzeit-Verfolgung des Parcours, wobei man in Sekundengenauigkeit die anderen Teilnehmer beobachten kann auch ohne sie auf dem Platz zu sehen, machen die Sache sehr spannend und professionell.

Platz zwei für die Ponys an diesem Tag war wieder einmal ein mega Erfolg für uns. Auf der Rangierung in der Kombinierten Wertung hatte sich jetzt so einiges getan nach dem Hindernisfahren. Um so wichtiger wurde jetzt der Marathon. Aufgrund unserer Erfahrung von Exloo wählten wir am Wasserhindernis weite Wege aus. Das Wasser war in der Mitte schon ziemlich tief und die Ponys sollten keine schlechte Erfahrung mitnehmen. Schließlich war mein rechtes Pony noch kein Jahr vor dem Wagen und noch immer grün hinter den Ohren. So zog es noch nicht voll rein ins Wasser.

Bereits Samstagnachmittag, nach dem letzten Starter in Marathon der ersten Gruppe, wurde fleissig gearbeitet und repariert, Boden aufgefahren, geschleppt, gewalzt was das Zeug hält. TipTop wurde alles wieder so hergestellt, dass alle anderen Fahrer die gleichen Bedingungen bekommen für den nächsten Tag.

Sonntagmorgen ging es dann bei top Wetter und Temperatur los in die letzte Runde. Die Ponys waren mit sich selbst sehr zufrieden in der Aufwärmphase. Die Hindernisse liefen gut bis zum H5, wo mein rechtes Pony auf einmal in den Rechtswendungen blockierte. Das kostete Zeit, da dieses Hindernis zu 90% auf dieser Hand zu fahren war. Aber so ist das manchmal mit den Tieren und dem Sport.

Am Wasserhindernis waren die Ponys voll da und zogen sehr ehrgeizig ins kühle Nass. Beide hatten kein Problem damit im Galopp zu bleiben, nun war ich drauf und dran spontan meine Wege umzustellen und doch im Wasser zu bleiben um schnellere Wege zu fahren. Aber ich besann mich auf meinen Gedanken, den Ponys zu zeigen, dass es auch locker flockig geht und blieb bei meiner Route. Das letzte Hindernis klappte dann wieder in gewohnter Manier. Platz 5 im Marathon. Eine eher ungewohnte Erfahrung, nicht Platziert zu sein in dieser Disziplin, aber das Risiko war mir bewusst bei der Auswahl der Wege am Wasser. Man muss auch mal für die Tiere entscheiden und sich nicht immer nur an diese eine Platzierung klammern, auch wenn an dem Tag deutlich mehr möglich gewesen wäre. So konnten wir uns über den 3. Platz der Kombinierten Wertung freuen, was das viel Wichtigere an diesem Tag war.

Wieder ein heißbegehrte Schleife mitgebracht, die es dieses mal nur für Kombinierte Prüfungen gab. Mit zwei Platzierungen ging es jetzt wieder die fast 500 km nach Hause. Mit vielen schönen Eindrücken und Bildern im Kopf und dem inneren Bild, wie weit man bis jetzt gekommen ist, mit selbstausgebildeten K-Ponys.

 

 

Fahrturnier Kronenberg (NL): Internationale Erfahrungen sammeln

Hallencup Finale – Das Endergebnis

Mitglieder berichten: Erfolgreicher Abschluss in Exloo

Von Susan Gollmer

Exloo, 21 Uhr Samstag Abend. Die Parcours sind aufgebaut, dass Flutlicht eingeschaltet und die erste inoffizielle Besichtigung konnte starten. 30 Minuten Zeit bis das Licht ausgeht und alles im Dunkeln versinkt. Danach summt uns der Stromgenerator, 10m vom Lkw, wieder in den Schlaf.

Sonntag morgen die letzte Prüfung startet um 9 Uhr. Es geht zügig vorwärts, Starter um Starter fahren auf die zwei Kegelplätze ein. Das Tor geht auf und wir sind dran. Der Parcours ist fair aber natürlich anspruchsvoll gebaut. Nach dem Gruß heißt es angaloppieren volle Konzentration. Nach Kegelpaar 20 Endspurt auf das Ziel. Alle Bälle sind oben geblieben, alleine die Zeit hat nicht gereicht. 3,12 Strafpunkte für Überschreitung. Meine Finger kribbeln nach dieser Fahrt. Adrenalin im Körper, ein Gefühl was ich schon lange Zeit nicht mehr hatte.

Nun hieß es warten bis der irische Teilnehmer sein zweites Gespann zwei Stunden später startete. In der Zwischenzeit beobachten wir andere Gespanne. Top Sport, vor allem der Vierspänner Ponys. Die Weltmeisterin zeigt wie man einen Ponyzug im Galopp mal eben fehlerfrei durch den Parcours fährt und es dabei aussehen lässt, wie eine Sonntagsspazierfahrt.

Dann ist es endlich soweit der letzte Starter unserer Prüfung ist dran. Es fällt ein Ball und die Zeit reicht auch für Ihn nicht.

Wir haben gewonnen! Und das beim ersten Auftritt in einer internationalen Prüfung. Eine heißbegehrte Schleife ergattert, die es in Exloo nur für das siegreiche Gespann gibt, anders als in Deutschland für alle Platzierten.

Auf der mehrstündigen Rückfahrt lässt man seine Gedanken Revue passieren. Was für tolle Pferde und auch Ponys man dort gesehen hat und wie toll sich diese doch bewegen können. Mein Wechsel vor einem Jahr von Großpferdesport auf komplett K-Pony Sport habe ich bis heute nicht bereut. So sind es die Kleinsten, die am Ende doch das Größte vollbringen. Und mit Dankbarkeit blicke ich auf meine Ponys, die mir diese schönen Momente erst geschaffen haben.

VIDEO DER SIEGESFAHRT

Susan Gollmer im Kegelparcours - Exloo 2025

 

 

 

 

 

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