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Veranstaltungen 2023

Fahrergemeinschaft Schleswig-Holstein / Hamburg e.V.
Region Kiel / Rendsburg
Geplante Veranstaltungen 2023
Stand: 27.01.2023
Tag Zeit Ort . Referent Anmeldung Telefon
Donnerstag 5. Januar 2023 20:00 Schülp b. Rendsburg Versammlung
Donnerstag, 9. Februar 2023 20:00 Schülp b. Rendsburg Geschirrkunde und -pflege von Holleuffer
Sonnabend, 4. Februar 2023 10:00 Neumünster Sattlerworkshop max. 6Teiln. Inge von Holleuffer
Sonntag, 5. Februar 2023 09:00 Nettelsee Hallentraining S. Leistikow 0176 – 95870349
Donnerstag, 2. März 2023 20:00 Schülp b. Rendsburg Kutschenkunde Holger Hinrichs
Sonntag, 2. April 2023 09:00 Dosenmoor Ausfahrt H.-J. Staack 0171-9846052
Donnerstag, 6. April 2023 20:00 Schülp b. Rendsburg Vortrag Fütterung u. Weidepflege
Sonnabend, 22. April 2023 08:00 Bormsdorf Training m. R. Duen S. Leistikow 0176 – 95870349
Sonntag 23. April 2023 09:00 Bormsdorf Jugendtraining m. R. Duen H.-J. Staack 0171-9846052
Sonntag 30. April 2023 10:00 Bothkamp Ausfahrt “Bothkamper See” H. Soll 04326 – 1810
Donnerstag, 4. Mai 2023 20:00 Schülp b. Rendsburg Stammtisch
Sonntag, 7. Mai 2023 10:00 Gut Bossee Rapsblütenfahrt H.-J. Staack 0171-9846052
Freitag, 12. Mai 2023 07:30 FG on Tour H.-J. Staack 0171-9846052
Freitag, 2.Juni 2023 19:00 Westerrönfeld Grillabend K. Rohwer
Sa-So 10./11.Juni 2023 08:00 Bormsdorf Kl. A und M H.-J. Staack 0171-9846052
Mittwoch, 21. Juni 2023 18:00 Gut Bossee Abendfahrt zur Mitsommernacht H.-J. Staack 0171-9846052
Sonntag, 2. Juli 2023 10:00 Hohn Orientierungsfahrt H. Stresemann 04335-734
Donnerstag, 6. Juli 2023 20:00 Schülp b. Rendsburg Stammtisch
Donnerstag, 3. August 2023 20:00 Schülp b. Rendsburg Stammtisch
Donnerstag, 7. September 2023 20:00 Schülp b. Rendsburg Stammtisch
Sonnabend, 16. September 2023 09:00 Kirchhorst Kreisbreitensportfest J. Heinelt 0170 – 8423781
Donnerstag , 5. Oktober 2023 20:00 Schülp b. Rendsburg Hufschuhe
Sonntag, 22. Oktober 2023 09:00 Großkönigsförde Abschlussfahrt
Donnerstag, 2. November 2023 20:00 Schülp b. Rendsburg Hufpflege m. Schmied
Freitag, 17. November 2023 19:30 Jahresessen
Donnerstag, 7. Dezember 2023 20:00 Schülp b. Rendsburg Jahresrückblick

 

Jetzt für den HALLENCUP nennen

Die FN hat die Online-Nennung für die erste Runde des Fahrsport-Hallencups 2023 in Kükels freigeschaltet.

Grußwort zum Jahreswechsel

Das Jahr 2022 neigt sich dem Ende entgegen, Zeit einen kleinen Rückblick zu machen.

Viele Einschränkungen aus den vergangenen zwei Jahren wurden gelockert und wir nähern uns wieder dem gewohnten Umfeld, aber trotzdem können wir Corona, trotz Impfungen, wohl nicht streichen. Wir werden wohl in Zukunft damit leben müssen, wie mit der Grippe.

Fahrveranstaltungen konnten in vielen Regionen wieder durchgeführt werden. Ebenso wurden von der Fahrergemeinschaft die Hallenturniere in Tangstedt, Kükels und Futterkamp durchgeführt. LPO und WBO Turniere der FG wurden in Bormsdorf und Bad Segeberg veranstaltet.

Unter Beteiligung der FG wurde das Turnier in Jübek, das Hallenturnier in Negernbötel und das Kreisbreitensportfest in Kirchhorst gefördert. Mit einem Team wurden beim Landesbreitensportfest in Bad Segeberg Prüfungen für den Fahrsport unterstützt. Auch diverse Trainingsveranstaltungen mit Fahrtrainern wurden in verschiedenen Regionen abgehalten.

Der Veranstaltungsplan für 2023 ist prall gefüllt mit Turnieren, Fahrertagen und Trainingstagen. Hoffen wir, dass alles ohne Einschränkungen durchgeführt werden kann.

Wir wünschen Euch einen guten Start ins neue Jahr, Gesundheit für Mensch und Tier, und natürlich viele Erfolge und Erlebnisse.

Für den Vorstand

Hans-Jürgen Staack
(2. Vorsitzender)

Auch 2023 im Championatskader Einspänner Pferde: Ulrike Schmidt. (Foto: Archiv)

Bundeskader Fahren für 2023 berufen

Die Bundes-Kader für 2023  (alphabetische Reihenfolge):

Championatskader Vierspänner
Michael Brauchle (Aalen), Dirk Gerkens (Paderborn), Mareike Harm (Negernbötel), Rene Poensgen (Eschweiler), Anna Sandmann (Lähden), Christoph Sandmann (Lähden) und Georg von Stein (Modautal).
Perspektivkader Vierspänner (PK 2, perspektivisch)
Markus Stottmeister (Bösdorf)

Championatskader Zweispänner
Max Berlage (Nettetal), Sandro Koalick (Drebkau), Anna Sandmann (Lähden), Carola Slater-Diener (Stadtroda) und Dennis Schneiders (Petershagen)
Perspektivkader Zweispänner (PK1, erfolgssorientiert)
Marco Freund (Dreieich), Torsten Koalick (Drebkau) und Sebastian Warneck (Rangsdorf).
Perspektivkader Zweispänner (PK2, perspektivisch)
Oliver Böhme (Grumbach), Bernd Brüninghoff (Südlohn)

Championatskader Einspänner
Anika Geiger (Öhringen), Claudia Lauterbach (Dillenburg), Ulrike Schmid (Plön), Marie Tischer (Mühlheim), Anne Unzeitig (Greifenstein) und Jessica Wächter (Aschaffenburg).
Perspektivkader Einspänner (PK 1, erfolgsorientiert)
Christoph Dieker (Gescher)
Perspektivkader Einspänner (PK2, perspektivisch)
Lars Krüger (Grumbach)

Championatskader Pony-Vierspänner
Steffen Brauchle (Pfalzgrafenweiler) und Niels Kneifel (Wunstorf).
Perspektivkader Pony-Vierspänner (PK 1, erfolgsorientiert)
Patrick Harrer (Straubenhardt)
Perspektivkader Pony-Vierspänner (PK 2, perspektivisch)
Ferdinand Grams (Osterburg)

Championatskader Pony-Zweispänner
Rene Jeurink (Hoogstede), Stephan Koch (Krukow) und Christof Weihe (Petershagen)
Perspektivkader Pony-Zweispänner (PK 1, erfolgsorientiert)
Dieter Baackmann (Emsdetten), Nea-Renee Bonneß (Beelitz), Antonia Brechtken (Wuppertal) und Birgit Kohlweiß (Weil der Stadt)
Perspektivkader Pony-Zweispänner (PK 2, perspektivisch)
Tobias Fiefhaus (Wettringen), Tim Schäferhoff (Telgte)

Championatskader Pony-Einspänner
Anna Genkinger (Pfalzgrafenweiler), Niels Grundmann (Fredenbeck), Sandra Schäfer (Münster) und Karolin Schettler (Haltern am See).

Perspektivkader Pony-Einspänner (PK 1, erfolgsorientiert)
Pia Grundmann (Fredenbeck), Patrick Hanisch (Ennigerloh), Monika Hallasch (Ditzingen), Edwin Kiefer (Horb), Lisa Maria Tischer (Neu-Isenburg)

Nachwuchskader 1 – U14
Conner Bochnia (Mansfeld) und Nele Vosskort (Emsdetten)
Nachwuchskader 1 – U18
Max Andrew (Schriesheim), Audrey Bannert (Biebergemünd), Jonathan Grüber (Löwenberger Land), Laura Hüsges (Willich), Philipp Stolzenberger (Sandhausen) und Wiebke Wolters (Emsdetten).
Nachwuchskader NK 1 – U25
Michelle Bloßfeld (Herzberg), Leon Reinhardt (Bischhofen), Lea Schröder (Sehnde), Ciara Schubert (Ketsch), Marie Steenken (Friesoythe), Tom Stottmeister (Bösdorf), Lisa Maria Tischer (Neu-Isenburg).

Jahresessen 2023

Am 18. November konnten wir unser Jahresessen als Veranstaltung wieder wie vor der Pandemie durchführen.

Fast 60 Teilnehmer konnte Wolfgang Rohwer im Lindenkrug in Großkönigsförde begrüßen, um hier mit ein paar geselligen Stunden die Saison ausklingen zu lassen.

Vor dem Essen gab die “graue Eminenz”, wie er jetzt genannt wird, einen Überblick unserer Veranstaltungen in 2022. Neben den monatlichen Stammtischen gab es mehrere Fahrertage, ein Turnier und Trainingstage. Fahrertage wurden an folgenden Orten veranstaltet: Ausfahrt Dosenmoor, Ausfahrt Bothkamper See, Mitsommernachtsfahrt auf Gut Bossee, Orientierungsfahrt in Hohn und Abschlußfahrt in Großkönigsförde. Ein Fahrturnier für Ein- und Zweispänner in der Klasse A und M richteten wir in Bormsdorf aus. Bei dem Kreisbreitensporfest des Reiterbundes RD/ECK waren wir für die Fahraufgaben zuständig. Trainingstage in Nettelsee und Bormsdorf wurden unter der Regie von Sabine Leistikow und Rainer Duen durchgeführt.

Danach erläuterte Wolfgang Rohwer die geplanten Veranstaltungen für 2023. Hier wird es wieder neben vielen Fahrertagen ein Turnier in Bormsdorf geben, wobei geplant ist, hier die Vereinsmeisterschaft der Kl. M einzubinden.  Außerdem wird eine Bustour im Mai ausgeführt, für die Hans-Jürgen Staack die Organisation übernommen hat.

Nach dem leckeren Essen (natürlich überwiegend Grünkohl) hatten wir die Gelegenheit für einen unterhaltsamen Vortrag von zwei Mitgliedern der Niederdeutschen Bühne Rendsburg. In Plattdeutsch vorgetragen, sorgte er viel Erheiterung und Beifall.

Gegen 22:30 Uhr traten dann fast alle den Heimweg an.

Mareike Harm wieder an der Spitze der Vierspänner

Ranglisten Fahren 2022

Warendorf – Nicht nur in Dressur, Springen und Vielseitigkeit gibt es Ranglisten, auch im Fahren werden die besten Sportler der Saison anhand einer Rangliste ermittelt. Nach 2019 und 2021 steht bei den Vierspännern Mareike Harm erneut an der Spitze dieser Rangliste. Gefolgt von ihren Teamkollegen der Weltmeisterschaften in Pratoni del Vivaro – Michael Brauchle auf Platz zwei und Georg von Stein auf Platz vier. Platz drei geht an Anna Sandmann, die sich damit um einen Platz im Vergleich zum Vorjahr verbessert.

Für die Disziplin Fahren gibt es eine jährliche Auflistung der besten Fahrer für jede Anspannungsart – Vierspänner, Zweispänner, Einspänner und Ponys. Diese Ranglisten sind nach einer speziellen Punktevergabe erstellt worden. Es zählen alle bundesweit offenen S-Turniere und CAI. In Anlehnung an § 802.3 LPO werden für die Erfolge des Fahrers Punkte vergeben.

Das WM-Team mit Mareike Harm, Michael Brauchle und Georg von Stein ist auf Platz 1,2 und 4 der Rangliste. (Foto: Caremans)

Vierspänner: Mareike Harm behält Platz eins
2022 hatten die Vierspänner in Pratoni del Vivaro ihre Weltmeisterschaften. Mareike Harm (Negernbötel), Michael Brauchle (Aalen) und Georg von Stein (Modautal) traten als deutsches Team an und holten die Team-Silbermedaille. Michael Brauchle gewann zusätzlich noch Einzel-Bronze. Durch ihre erfolgreichen WM-Auftritte sammelten diese drei Vierspänner zahlreiche Punkte. Allerdings konnte Anna Sandmann (Lähden) durch Top-Platzierungen bei internationalen Turnieren in Beekbergen und Valkensward und ihrer WM-Teilnahme als Einzelfahrerin ebenfalls ordentlich Punkte sammeln und sich so mit 108 Punkten an Georg von Stein, der auf 99,5 Punkte kommt, vorbei schieben. Platz fünf geht an Rene Poensgen (Eschweiler), der als Einzelfahrer auch bei der WM in Pratoni gestartet ist und unter anderem noch beim internationalen Turnier in Beekbergen viele Punkte sammeln konnte. Auf Platz sechs folgt Christoph Sandmann – ebenfalls mit zahlreichen internationalen Erfolgen in der Saison 2022.

Einspänner: Dieter Lauterbach vor Anne Unzeitig
Auch bei den Einspännern finden sich die WM-Teilnehmer ganz oben in der Liste wieder. Angeführt wird die Rangliste vom championatserfahrenen Dieter Lauterbach (Dillenburg) mit Dirigent. Er holte gemeinsam mit Anne Unzeitig (Greifenstein) und De Niro und Marie Tischer und Fortino die Mannschafts-Bronzemedaille bei den Weltmeisterschaften der Einspänner in Frankreich. Anne Unzeitig ist aber nicht nur auf Platz zwei der Liste, sondern mit ihrem Pferd Charmeur zusätzlich auch noch auf Rang sechs. Die Nachwuchsfahrerin, die im Dezember erst 21 Jahre alt wird, hat mit der WM-Bronzemedaille und dem Titelgewinn in der Deutschen Meisterschaft eine sehr erfolgreiche Saison hinter sich. Platz drei der nationalen Rangliste geht an Jessica Wächter mit FST Charly Brown, Platz vier teilen sich Claudia Lauterbach mit FST Velten und Anika Geiger mit DSP Annabelle – alle drei Fahrerinnen waren ebenfalls bei der WM als Einzelstarterin dabei.

Zweispänner: Max Berlage erstmalig vorne
Überraschungen gibt es in der Rangliste der Zweispänner. Ganz oben findet sich erstmalig Max Berlage (Nettetal). Der Hufschmied ist früher Ponys zweispännig gefahren und jetzt auch schon seit einigen Jahren mit Pferden an den Leinen unterwegs. Im vergangenen Jahr war er auf Platz sechs. Platz zwei hinter Max Berlage geht an Dennis Schneiders (Petershagen) – im vergangenen Jahr auf Platz acht. Auch einige Plätze gut gemacht in der nationalen Rangliste hat Carola Slater-Diener (Stadtroda), die sich auf Platz drei wieder findet. Die Weltmeisterin der Zweispänner von 2011 war im vergangenen Jahr auf Platz fünf der nationalen Rangliste. Sandro Koalick (Drebkau) – im vergangenen Jahr noch an der Spitze durch seine Top-WM-Platzierungen 2021 – belegt Platz vier.

Ponyfahrer: Kneifel wieder vor Brauchle
An der nationalen Spitze der Pony-Vierspännerfahrer steht wie schon im vergangenen Jahr wieder Niels Kneifel (Wunstorf) vor Steffen Brauchle (Lauchheim). Nach vielen Jahren ganz oben auf der Rangliste liegt der mehrfache Deutsche Meister Steffen Brauchle wieder hinter Kneifel auf Rang zwei. Ausschlaggebend ist, dass Kneifel ein Turnier mehr in der Wertung hat und beim internationalen Turnier in Oirschot Punkte gesammelt hat. Platz drei geht an Patrick Harrer.

Wie im Vorjahr wieder an der Spitze der Rangliste bei den Pony-Zweispänner ist 2022 Rene Jeurink (Hoogstede). Er setzte sich vor Antonia Brechtken (Wuppertal) und Stephan Koch (Hamburg) durch, die beide 2022 Mitglied im Perspektivkader sind.

Bei den Pony-Einspännern gab es auch Veränderungen. Katja Berlage (Nettetal) führt mit Nordsterns Störtebecker die Liste der Pony-Einspänner an. Sie hat nur drei Turniere in der Wertung, allerdings bringen sie die Punkte für die Top-Platzierung beim internationalen Turnier in Oirschut ganz nach vorne. Auf Platz zwei befindet sich Karolin Schettler (Haltern am See) mit Ricardo vor Sandra Schäfer (Nordwalde) mit Nemo van Bergen, die auch im vergangenen Jahr schon auf Platz drei war – damals allerdings mit ihrem Pony Carino S. Niels Grundmann (Fredenbeck), der im vergangenen Jahr mit Tadeus die Liste anführte, findet sich auf Platz fünf wieder.

Die Ranglisten aller Anspannungsarten 2022 und der vergangenen Jahre sind unter www.pferd-aktuell.de/spitzensport/ranglisten abrufbar. Dort ist außerdem der genaue Modus für die Erstellung der Ranglisten ausführlich dargestellt. (fn-press)

“Die Bilder des Jahres” am 1. November mit Kurt Becker

Liebe Fahrsportfreunde,

wir möchten Euch gerne am

Dienstag, dem 1 November um 20 Uhr im Flair Hotel Neeth in Dammdorf

eine Foto Session verschiedener Fahrsportveranstaltungen 2022 zeigen.

Durch den Abend führt uns Pressesprecher Kurt Becker mit seinen Aufnahmen des Jahres.

Herzlich eingeladen sind auch alle anderen Regionen und interessierte Gäste.

 

Detlef Heise 

Regionalsprecher Plön/ Ostholstein

 

Jugend trainiert mit Rainer Duen

Training mit Rainer Duen. (Foto: Kurt-S. Becker)

Bei bestem Wetter fand am 9. Oktober das Jugendtraining der FG SH/HH in Bormsdorf statt, an dem fünf Jugendliche teilgenommen haben. Durch die geringe Anzahl konnte aber ein intensives Training der einzelnen Gespanne angeboten werden. Morgens gab es eine Einheit auf dem Dressur Platz und nachmittags jeweils eine im Kegelfahren und im Gelände.

Alle Jugendlichen waren sehr zufrieden und freuen sich auf den neuen Termin, der im Frühjahr wieder im Bormsdorf stattfinden soll.

Hans-Jürgen Staack und seine Helfer haben alle Teilnehmer bestens am Grill versorgt und für einen reibungslosen Ablauf gesorgt.

In der Mittagspause stand die jährliche JHV der Jugendlichen statt. Dort wurde Teresa Lamp zur neuen Jugendsprecherin gewählt.

Mit WM-Schwung nach Drebkau

Ulrike Schmidt mit Nightlife und Beifahrerin Bianca Lobsien. (Foto: A. Hendrisch)

Drebkau – Nur zwei Wochen nach der Weltmeisterschaft im französischen Le Pin nahm Ulrike Schmidt den fahrsportlichen Schwung gleich wieder mit zum nächsten Event. WM-Crack Nicolai hat natürlich Turnierpause und genießt die heimatliche Weide, dafür musste die Nachwuchshoffnung Nightlife in Brandenburg seine Qualitäten unter Beweis stellen.

In Drebkau wurden die heimischen Landesmeisterschaften ausgetragen, aber man war auch offen für Starter aus anderen Bundesländern. So fand sich neben Ulrike Schmidt für die Fahrergemeinschaft SH-HH noch Bjarne und Stephanie Kalsow ein. Für das “Familienteam” aus Mutter und Sohn war aber nur Sohn Bjarne mit Rang zwei in der A-Dressur und Rang fünf im Kegelfahren der Pony-Zweispänner in den Plazierungsrängen vertreten.

Turnierroutine mit dem erst sechsjährigen Nightlife erwerben ist das Ziel der Plönerin Ulrike Schmidt. Der junge Freiberger zeigte seine Stärke im Gelände mit einem Sieg und nach Platz 6 und 8 in Dressur und Kegelfahren sprang in der Endabrechnung ein hervorragender dritter Platz in der Gesamtwertung heraus.

“Drebkau ist ein gut strukturiertes Turnier mit großartigen Bedingungen. Hier zeigen sich die großen Erfahrungen eines erfolgreichen Veranstalters mit hohem Improvisationsvermögen, das mehrfach an den Turniertagen gefordert war”, so Ulrike Schmidt. Nach einer etwas “unkonzentrierten” Dressur des noch unerfahrenen Sportpartners und kleinen Fahrerfehler reichte es dennoch für eine Platzierung. “Im Kegelparcours hat mir nach meinem kurzzeitigen “Blackout” der Hindernisfolge meine Beifahrerin und ein sehr wendiger Nightlife noch die Schleife gerettet.”

Den sonntäglichen Marathon machte der Sechsjährige zu seinem Highlight. Trotz vieler Eindrücke und technischer Anforderungen zeigte Nightlife bis zum Schluß gute körperliche Verfassung und beendete die anspruchsvolle Strecke als Sieger.

Wertvolle Erfahrungen für das junge Fahrpferd und auch für Fahrerin Ulrike Schmidt, die nun mit Nicolai und Nightlife “zwei Eisen im Feuer” hat. Zwei völlig unterschiedliche Pferdetypen sind zwar besonderer Reiz, aber auch besondere Herausforderung.

 

 

 

Jüngste Teilnehmerin gewinnt Jugendcup E

Bad Segeberg – Souveräner Erfolg für die erst achtjährige Mia Lotta Sonnwald mit der zehnjährigen Welsh B Stute Mon Cherie. im Finale des Jugendcups der Klasse E. Sowohl die Dressurprüfung als auch das nachfolgende Kegelfahren gewann die Schülerin vom RV Malente Eutin unangefochten vor ihren drei Konkurrenten. Hoch konzentriert und mit viel Gefühl für ihr Pony steuerte Mia ihr Gespann fehlerfrei durch den Parcours.

Die Silbermedaille ging in diesem Jahr an Mia Blohm von den Gespannfahrern Steinburg mit Amina nach Platz drei in der Dressur und dem zweiten Platz im Kegelfahren.

Rang drei, und damit Bronze, erreichte Leonie Guske (RV Lütjenburg-Mühlenfeld) mit der Hannoveranerstute Shitara.

Ausser Konkurrenz in der Jugendcupwertung, weil schon im Cup der Klasse A gestartet, erreichte Bjarne Kalsow (Fahrergemeinschaft) mit seinem Pony-Zweispänner in der Dressur einen zweiten und im Kegelparcours den dritten Platz.

Foto: Brigitte Gfeller

Gelungenes Debüt für Ulrike Schmidt bei der Einspänner WM

(Fotos: Brigitte Gfeller)

Le Pin – Das “Abenteuer Weltmeisterschaft” ist für die 45 jährige Plöner Amateurfahrerin Ulrike Schmidt schon wieder Geschichte. Der Rückblick auf die Turniertage in der Normandie kann sich aber für das “Team Schmidt”, neben Chefin Ulrike bestehend aus den Beifahrerinnen und Helferinnen Yvonne Oos, Dagmar Sachau, Trainer Michael Swiezynski und dem 15 jährigen Freiberger Nicolai durchaus sehen lassen.

Nach der von einer gewissen Einstiegsnervosität seiner Fahrerin geprägten Dressurprüfung, die sich auf den sonst souveränen Braunen übertrug und auf Rang 57 endete, ging es an den folgenden Prüfungstagen deutlich, und nicht unerwartet nach oben.

Schon am Turniersamstag spielte Ulrike Schmidt ihre Routine aus und steuerte Nicolai auf dem vom Morgentau noch recht glatten Boden ohne Hindernisfehler durch einen technisch anspruchsvollen Parcours. Alle 129 Bälle in den acht Hindernissen blieben in ihren Positionen. Belohnt wurde die Geländefahrt hier schon mit dem viertbesten Resultat aus Sicht des deutschen Teams und Platz 20 unter den insgesamt 75 Weltklassefahrern.

Noch einmal volle Konzentration war am Abschlußtag gefragt. Auch im Kegelparcours waren aus den Erfahrungen der Vergangenheit noch einmal gute Leistungen zu erwarten. “Es waren alle Linien im Parcours, die wir im Vorfeld trainiert haben”, strahlte ein zufriedener Trainer Michael Swiezynski, dessen Anteil an der gelungenen WM-Reise auch von Schmidt noch einmal ausdrücklich betont wurde. So standen am Ende nur 1,25 Zeitfehler auf der Anzeigetafel und bedeuteten innerhalb des deutschen Teams sogar Platz drei.

Bei der Endabrechnung stand für Ulrike Schmidt Rang 28 zu Buche. Nach der Leistungssteigerung eine verdiente Platzierung in der oberen Hälfte der Abschlußtabelle. Eine kleine Kritik konnte sich Swiezynski dann aber doch nicht verkneifen: “Es hätten ingesamt 11 Strafpunkte weniger sein können, aber das ist Jammern auf hohem Niveau. 2024 greifen wir hier bei der nächsten WM wieder an.”

 

Gelungenes Debüt für Ulrike Schmidt bei der Einspänner WM

Einspänner WM Geländetag: Acht Hindernisse und 129 Bälle

Le Pin – Eine anspruchsvolle, aber faire Hindernisstrecke, mit weltmeisterlichen Anforderungen hatten die Veranstalter in die reizvolle Landschaft der Normandie gebaut. Das Geläuf wurde von den Teilnehmern als fest und pferdegerecht gelobt, ein Umstand, der immer auch von den Wetterbedingungen beeinflußt wird und in diesem Falle allseitige Zufriedenheit ausgelöst hat.

Interessant gestaltete Hindernisse, mit den verschiedensten technischen Schwierigkeiten, die den Fahrern teilweise die Wahl zwischen einem längeren Weg und enger Linienführung ließen. Ulrike Schmidt und ihrem Nicolai kam hierbei die Tatsache zugute, sich im Vorfeld der WM genau auf diese Besonderheiten eingestellt und ihr Trainingsprogramm entsprechend abgestimmt zu haben.

Insgesamt hinterläßt die Leistung des “Teams Schmidt” einen guten Eindruck, alle 129 Bälle lagen auch nach der Fahrt vom Ulrike Schmidt noch auf ihren Positionen.

Zum Abschluß wartet nun noch der dritte und letzte Teil dieser Weltmeisterschaft, das Kegelfahren.

Einspänner-WM 2022: Ulrike Schmidt im Marathon

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