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Fahrergemeinschaft weiter erfolgreich: DM-Bronze für Ulrike Schmidt

DM Zweispänner: Gold für Carola Slater-Diener
Silber für Sebastian Warneck, Bronze für Ulrike Schmidt bei DM in München-Riem

Carola Slater-Diener ist Deutsche Meisterin der Zweispänner 2025. In München-Riem holte sich die 37-Jährige aus Stadtroda in Sachsen den Titel. Sie zeigte dabei „in allen drei Teilprüfungen sehr solide und ansprechende Vorstellungen“, wie ihr Rainer Bruelheide, Vorsitzender des Fahr-Ausschusses des Deutschen Olympiade-Komitees für Reiterei (DOKR) attestierte.

Schon einmal war Carola Slater-Diener Deutsche Meisterin: Im Jahre 2011 holte sie nicht nur DM-Gold mit dem Zweispänner, sondern wurde auch Weltmeisterin im französischen Conty. Damals noch als Mitarbeiterin im Fahrstall Sandmann in Lähden. Seitdem fährt sie erfolgreich bei nationalen und internationalen Fahrturnieren.

Vizemeister 2025 ist Sebastian Warneck aus Rangsdorf. Der in Berlin als Staatsanwalt tätige, erfolgreiche Zweispännerfahrer war schon neun Mal Deutscher Meister und dreifacher Vizeweltmeister. Auf den Bronzerang fuhr Ulrike Schmidt (Hamburg), für sie war es das erste Mal ein Platz auf dem Treppchen bei einer Deutschen Meisterschaft.

Die Kombinierte Prüfung, die international ausgeschrieben war, wurde dominiert von den Fahrern aus der Schweiz. Sieger war Stefan Ulrich, der sein Talent wohl von Vater Werner Ulrich geerbt hat. Dieser fährt erst seit einigen Jahren Zweispänner und platzierte sich auf Rang drei. Zuvor war Werner Ulrich hocherfolgreich im Vierspänner unterwegs. Zwischen Sohn und Vater Ulrich schob sich der Österreicher Thomas Blumscheidt. Auf Platz vier fuhr mit Bruno Meier ein Schweizer Fahrer, dahinter rangierten die deutschen Fahrer Carola Slater-Diener auf dem fünften, Sebastian Warneck auf dem sechsten und Ulrike Schmidt auf dem siebten Rang.

„Die Alpenländer Italien, Österreich und die Schweiz waren in München nicht nur zahlenmäßig stark vertreten, sie lieferten auch sehr gute Ergebnisse ab“, berichtet Rainer Bruelheide. „Sie ließen sie sich von den widrigen Verhältnissen, die wir durch den starken Regen hatten, nicht beeinflussen. Unsere Fahrer gingen die Herausforderungen mit größerer Vorsicht an. Bei den Zweispännern waren einige Gespanne erst gar nicht angetreten wie z.B. Anna Sandmann oder Lars Schwitte, oder haben wie Dennis Schneiders auf die Geländefahrt verzichtet“. Damit sprach Bruelheide die widrigen Verhältnisse an, die besonders am Geländetag Pferden und Fahrern die Fahrt erschwerten. Waren es am Dressurtag nur gelegentliche Schauer, regnete es am Geländetag richtig heftig. Am Sonntag beim Kegelfahren war das Wetter wieder freundlicher, die vom Veranstalter bereitgestellten Sandplätze sowohl für die Vorbereitung wie auch der Prüfungsplatz boten allerbeste Bedingungen.

WM der Zweispänner in drei Wochen

Einige Fahrer verzichteten ganz oder teilweise auf den Start bei den Deutschen Meisterschaft, da schon in drei Wochen vom 20. bis 24. August im niederländischen Beekbergen die Weltmeisterschaft der Zweispänner stattfindet. Dort werden Carola Slater-Diener (Stadtroda), Sandro Koalick (Drebkau), Anna Sandmann (Lähden), Dennis Schneiders (Minden), Lars Schwitte (Südlohn) und Jörg Zwiers (Emlichheim) die deutschen Farben vertreten, Bernd Brüninghoff ist als Einzelfahrer nominiert. „Wir konnten die Deutschen Meisterschaften nicht mehr als Sichtung für die WM nutzen“, klagt Rainer Bruelheide. „Die Nennungsschlüsse werden von der FEI immer weiter vorgezogen, das macht es uns für die Nominierung unnötig schwer. Außerdem ist es bedauerlich für eine so gute Veranstaltung wie die DM in München-Riem, wenn einige Spitzenfahrer nicht mehr antreten, auch wenn wir das respektieren“.

Weltmeisterschaft der Einspänner 2026 in München-Riem

Zusätzlich zur DM der Zweispänner waren auch eine hohe Anzahl von 63 Einspännern im international bunt gemischten Feld am Start, weil im September 2026 in München-Riem die Weltmeisterschaft der Einspänner ausgetragen wird. Die Fahrer wollten sich schon mal mit den Verhältnissen vertraut machen. (Quelle: fn-press/Christine Meyer zu Hartum)


Das erste Mal ein Platz auf dem Treppchen bei einer Deutschen Meisterschaft für Ulrike Schmidt.

 

Platz 3 fürTeresa Lamp bei der DJM 2025.

DJM: Bronze für Teresa Lamp

Mit dem dritten Platz in der Gesamtwertung, und damit dem Gewinn der Bronzemedaille, endet für Pony-Vierspännerfahrerin Teresa Lamp die Deutsche Jugendmeisterschaft in Schwaiganger. Schon der Einstieg in den Wettbewerb gelang perfekt mit einer glatten 10,o beim Vormustern. 

Jeweils ein dritter Rang in allen  drei Disziplinen ergab  in der Endabrechnung dann den Platz auf dem Treppchen.

Für den zweiten Teilnehmer aus Schleswig-Holstein, Bjarne Kalsow, reichte es zwar nicht für einen Medaillenrang, aber insgesamt steigerte sich Bjarne im Verlaufe des Turniers, bis er sich schließlich den Abschlußtag im Kegelparcours noch „vergoldete“.  Platz acht in der Gesamtwertung bei den Pony-Zweispänner in der Klasse M war ein Platz im Mittelfeld.  

 

Gelu,ngener Einstieg ind die DJM für Teresa Lamp. (Foto: privat)

DJM mit erstem Erfolg gestartet

++ DJM AKTUELL ++

Mit der Traumnote 10,0 gewinnt Teresa Lamp heute das VORMUSTERN.

Wir gratulieren zum gelungenen Einstieg !

Die Vereinsmeister 2025 sind ermittelt. (Foto: Kurt-S. Becker
Die Vereinsmeister 2025 sind ermittelt. (Foto: Kurt-S. Becker

Vereinmeisterschaften 2025 der Fahrergemeinschaft Schleswig-Holstein/Hamburg

Ganz im Zeichen der Vereinsmeisterschaft der Fahrergemeinschaft Schleswig-Holstein und Hamburg stand in diesem Jahr das Fahrturnier in Futterkamp. Gleich fünf neue Meister wurden in verschiedenen Anspannungen ermittelt.

Der Filmbericht stellt alle neuen Meister vor.

Vereinmeisterschaften 2025 der Fahrergemeinschaft Schleswig-Holstein/Hamburg

FINALE NACHWUCHSCUP 2025

Nach den vorangegangenen Veranstaltungen in Seedorf und Bormsdorf erfolgte unter besten Bedingungen das Finale in Bothkamp. Hier wurden auf dem ehemaligen Bolzplatz der Gemeinde die Prüfungen in Dressur und Kegelfahren absolviert.

18 Teilnehmer hatten genannt, leider gab es dann 2 Absagen, sodass 16 Starter sich den Prüfungen stellten. Auch diesmal gab es wieder zwei Neulinge, die zum ersten Mal dabei waren. So hatten wir über alle Veranstaltungen ingesamt 22 jugendliche Fahrer und Anfänger, wobei die jüngste Fahrerin mal gerade 8 Jahre alt war und tolle Leistungen gezeigt hat.

Die Dressuraufgabe gem. WBO411 wurde von Wilfried Detels und Detlef Heise bewertet. Wertnoten wurden von 5,5 bis 8,5 vergeben. Wobei eine junge Fahrerin, die sowas zum ersten Mal machte, die 5,5 erreichte, sonst waren alle Dressurnoten über 6,0.

Im anschließenden Kegelfahren gem. WBO 415 gab es 6 fehlerfreie Fahrten mit der Bestzeit von 64,27 sek. bei erlaubter Zeit von 96 sek.

Um 16:00 Uhr begann dann die Siegerehrung der gefahrenen Prüfungen, die nach einem Punktesystem zu einer Kombiwertung zusammengefasst wurde, dabei zählte das Dressurergebnis doppelt, auch bei Punktgleichheit wurde das bessere Dressurergebnis gewertet.

Bei den heutigen Prüfungen hatte Elisabeth Kirchner aus Schenefeld die Nüstern vorne, gefolgt auf den weiteren Plätzen von Leni Vieten aus Pinneberg, Mara Jacobsen aus Futterkamp und Leni Vieten mit ihrem zweiten Pony. Alle Teilnehmer erhielten Ehrenpreise, zusätzlich gab es ein T-Shirt und eine Stallplakette. Auch die anwesenden Helfer wurden alle mit einem T-Shirt ausgerüstet.

Anschließend erfolgte die Siegerehrung der Cup-Wertung über alle drei Turnierveranstaltungen. Hier waren alle Teilnehmer in der Wertung, die bei allen Prüfungen an allen drei Veranstaltungen teilgenommen haben. Da es nach den ersten zwei Veranstaltungstagen noch ein spannendes Ergebnis mit einem Punkt Differenz der beiden Besten gab, konnte beim Finale Elisabeth Kirchner den Pokal aus den Händen von Detlef Heise entgegennehmen. Mit den erreichten 129 Punkten war sie eindeutig die Siegerin des Nachwuchscups 2025, gefolgt von Mara Jacobsen aus Futterkamp mit 110 Zählern, Lasse Rennebach aus Kühren mit 109 Punkten und Leni Vieten aus Pinneberg mit 99 Punkten. Auch hier gab es für alle Platzierten einen gestifteten Ehrenpreis.

Für alle drei Veranstaltungen konnten, durch die großzügige Unterstützung unserer Sponsoren, Helfer, Richter und Förderer, jedem Teilnehmer Ehrenpreise übergeben werden. Herzlichen Dank dafür auch an dieser Stelle noch einmal.

Aber der Dank gilt natürlich und ausdrücklich den Helfern, wie könnte eine Veranstaltung ohne helfende Hände durchgeführt werden.

Sabine Leistikow und Hans-Jürgen Staack

         

Nachwuchscup 2.Station Bormsdorf

Sieg für Lasse Rennebach

Die zweite Station des Nachwuchscups der Fahrergemeinschaft Schleswig-Holstein/Hamburg, Region Plön-Ostholstein, fand auf dem Turnierplatz in Postfeld-Bormsdorf statt.

Es waren eine Dressuraufgabe und eine Hindernisaufgabe zu absolvieren.

Insgesamt gingen 18 jugendliche Fahrer im Alter von 8 bis 17 Jahren an den Start. In der Dressur wurden beeindruckende Leistungen gezeigt, die von den Richtern Wilfried Detels und Detlev Heise mit Wertnoten bis zu 8,7 honoriert wurden. Für den Hindernisparcours mit zehn Durchfahrten und einer Länge von 270 Metern war eine Sollzeit von 100 Sekunden vorgegeben. Fast alle Starter absolvierten den Parcours ohne Zeitfehler, und es wurden insgesamt nur neun Abwürfe durch den Richter Hans-Jürgen Staack verzeichnet.

Nach Auswertung der Dressur- und Hindernisaufgabe ergab sich in der Kombiwertung die Goldschleife für Lasse Rennebach , mit 52 Punkten holte sich der 9-jährige aus Kühren, Kreis PLÖ die goldene Schleife. Dicht gefolgt von Elisabeth Kirchner aus Schenefeld im Kreis Steinburg mit 51 Punkten und Berenike Heisinger mit 46 Punkten aus Preetz, Kreis PLÖ. Allen Teilnehmern wurde eine Schleife und ein Ehrenpreis überreicht.

Eine besondere Freude für die Veranstalter waren die 5 neuen Starter gegenüber der 1. Station in Seedorf.

Das Finale findet am 29. Juni in Bothkamp OT Dosenbek mit der Übergabe des Siegerpokals statt.

Die Einzelergebnisse können unter FN Neon-Erfolgsdaten- eingesehen werden

Jochen Hanssen im Alter von 82 Jahren verstorben

Jochen Hanssen war lange Zeit mit seiner Frau Inge aktives Mitglied in der Fahrergemeinschaft und der inoffizielle Vertreter für Ostholstein in der Regionalgruppe Plön/OH . 

Auf dem Hof Gamal bei Eutin züchtete die Familie Hanssen Haflinger und Shetlandponies. Viele ihrer gezogenen Ponies gingen und gehen immer noch erfolgreich im Fahrsport. Auch Jochen Hanssen startete inbesondere mit dem Haflinger „Malik“ auf Turnieren der Klasse A. Später verlegte er das Fahren auf Teilnahme an Fahrertreffen und an Showvorführungen. Bei den Haflingertreffen war er immer mit einem Gespann dabei und organisierte zu Hause auch Trainingstage und Ausfahrten. 

Mit Jochen Hanssen verlieren wir einen Pferdefreund und Fahrer, der sich sehr ernsthaft mit dem Fahren und insbesondere dem Turnierfahren auseinandergesetzt hat. 

Gerade deshalb wird er vielen in Erinnerung bleiben.

Faszination Fahrsport bei der NordPferd

Unter dem Titel Faszination Fahrsport hat auch in diesem Jahr wieder eine Gruppe der Fahrergemeinschaft Schleswig-Holstein Hamburg die Zuschauer in der Holstenhalle während der Nordpferd begeistert.

Mit Alexa Feindt, Wencke Hansen, Rebecca Otto, Lasse Rennebach und Tanja Wegmeyer haben sich 5 Gespannfahrer auf den Weg nach Neumünster gemacht, um an allen 3 Messetagen ihre Runden durch den Kegelparcours zu drehen.

Ob mit oder ohne Erfahrung vor größerem Publikum, haben alle 5 ansprechende Bilder gezeigt, und eine attraktive Visitenkarte des Fahrsports abgegeben.

 

Faszination Fahrsport präsentiert von der Fahrergemeinschaft SH/HH

Mitglieder berichten: Internationale Erfahrungen sammeln

Von Susan Gollmer

Team Gollmer kehrt mit guter Platzierung zurück.

Am Mittwochmorgen 4 Uhr machte sich mein Team, unterstützt zusätzlich mit Mia Blohm, auf den Weg zu unserem zweiten Internationalen Turnier nach Kronenberg NL. Eine gigantische Anlage erwartete uns in Peelbergen. Über 600 Pferde und 250 Teilnehmer waren auf dem Turniergelände untergebracht und ohne Fahrrad wäre man schon aufgeschmissen gewesen. Das Wetter war leider weniger schön beim Anreisetag. Nach dem Vetcheck hieß es „Fit to compete“ für die Ponys, mit dem schmunzelnden Satz der Veterinärin: „They all love to eat“.

Am Donnerstag starteten wir morgens in die Dressur. Es hatte die ganze Nacht geregnet und auch der Tag war nicht besser. Die Stimmung war bei dem Wetter natürlich nicht die Beste, aber wir machten das Beste daraus. Nach dem Wechsel von den verschiedenen Abfahrplätzen die minutengenau getaktet vorgegeben wurden, ging es endlich los. Die Ponys und die Fahrerin waren deutlich gelassener als in Exloo und so konnten wir die Dressur, verbessert um 7 Strafpunkte, beenden.

Nach einer weiteren, sehr regnerischen Nacht machten wir uns so langsam Gedanken, wie es weitergehen wird mit den Bodenverhältnissen bis Sonntag. Aufgrund der sehr hohen Nennzahlen, war das Gelände aufgeteilt unter den Teilnehmern, wir starteten erst am Sonntag ins Gelände. Und das konnte bei dem Regen dann den „Genickbruch“ für die Ponys bedeuten, wenn vorher 100 Gespanne im Gelände gewesen sind.

Aber der Wettergott hatte Erbarmen mit uns. Endlich hörte es auf und die Sonne kam ab Freitag raus. Da wir keine Prüfung an diesem Tag hatten, konnten wir die Ponys locker trainieren und die Hindernisse anschauen. Beeindruckend, wenn eine Anlage 10 Hindernisse zur Verfügung hat und man so eine klare Abgrenzung zwischen den Klassen schaffen konnte. An Hindernis 2 musste man zur Ausfahrt einen sehr steilen Berg mit Brücke absolvieren, das war nochmal ein besonderer Anspruch für die kleinen Ponys.

Um 20:30 Uhr hieß es, der Kegelparcours ist frei zur Besichtigung. Also schnell ein paar Runden gedreht, bis es dunkel wurde.

Am Samstagmorgen ging es gleich als erstes für uns in den Parcours. Aufwärmen war in einer der drei riesigen Hallen, Vetcheck in einer anderen Halle, nun ging es in die Last Minute Halle und danach ging es auch schon los. Der Sandboden lies den Dressurwagen teilweise leicht schleudern, was man immer mit einplanen musste. Die Ponys liefen wie gewohnt sehr motiviert und freudig durch die Kegel.

Foto: Klaus Schröder

Ein Ball viel und die Zeit reichte nicht ganz, 5,24 Strafpunkte waren auf dem Konto. Es wurde von Teilnehmer zu Teilnehmer spannender bis zum Schluss. Die Live Ergebnisse, mit Echzeit-Verfolgung des Parcours, wobei man in Sekundengenauigkeit die anderen Teilnehmer beobachten kann auch ohne sie auf dem Platz zu sehen, machen die Sache sehr spannend und professionell.

Platz zwei für die Ponys an diesem Tag war wieder einmal ein mega Erfolg für uns. Auf der Rangierung in der Kombinierten Wertung hatte sich jetzt so einiges getan nach dem Hindernisfahren. Um so wichtiger wurde jetzt der Marathon. Aufgrund unserer Erfahrung von Exloo wählten wir am Wasserhindernis weite Wege aus. Das Wasser war in der Mitte schon ziemlich tief und die Ponys sollten keine schlechte Erfahrung mitnehmen. Schließlich war mein rechtes Pony noch kein Jahr vor dem Wagen und noch immer grün hinter den Ohren. So zog es noch nicht voll rein ins Wasser.

Bereits Samstagnachmittag, nach dem letzten Starter in Marathon der ersten Gruppe, wurde fleissig gearbeitet und repariert, Boden aufgefahren, geschleppt, gewalzt was das Zeug hält. TipTop wurde alles wieder so hergestellt, dass alle anderen Fahrer die gleichen Bedingungen bekommen für den nächsten Tag.

Sonntagmorgen ging es dann bei top Wetter und Temperatur los in die letzte Runde. Die Ponys waren mit sich selbst sehr zufrieden in der Aufwärmphase. Die Hindernisse liefen gut bis zum H5, wo mein rechtes Pony auf einmal in den Rechtswendungen blockierte. Das kostete Zeit, da dieses Hindernis zu 90% auf dieser Hand zu fahren war. Aber so ist das manchmal mit den Tieren und dem Sport.

Am Wasserhindernis waren die Ponys voll da und zogen sehr ehrgeizig ins kühle Nass. Beide hatten kein Problem damit im Galopp zu bleiben, nun war ich drauf und dran spontan meine Wege umzustellen und doch im Wasser zu bleiben um schnellere Wege zu fahren. Aber ich besann mich auf meinen Gedanken, den Ponys zu zeigen, dass es auch locker flockig geht und blieb bei meiner Route. Das letzte Hindernis klappte dann wieder in gewohnter Manier. Platz 5 im Marathon. Eine eher ungewohnte Erfahrung, nicht Platziert zu sein in dieser Disziplin, aber das Risiko war mir bewusst bei der Auswahl der Wege am Wasser. Man muss auch mal für die Tiere entscheiden und sich nicht immer nur an diese eine Platzierung klammern, auch wenn an dem Tag deutlich mehr möglich gewesen wäre. So konnten wir uns über den 3. Platz der Kombinierten Wertung freuen, was das viel Wichtigere an diesem Tag war.

Wieder ein heißbegehrte Schleife mitgebracht, die es dieses mal nur für Kombinierte Prüfungen gab. Mit zwei Platzierungen ging es jetzt wieder die fast 500 km nach Hause. Mit vielen schönen Eindrücken und Bildern im Kopf und dem inneren Bild, wie weit man bis jetzt gekommen ist, mit selbstausgebildeten K-Ponys.

 

 

Fahrturnier Kronenberg (NL): Internationale Erfahrungen sammeln

Hallencup Finale – Das Endergebnis

Mitglieder berichten: Erfolgreicher Abschluss in Exloo

Von Susan Gollmer

Exloo, 21 Uhr Samstag Abend. Die Parcours sind aufgebaut, dass Flutlicht eingeschaltet und die erste inoffizielle Besichtigung konnte starten. 30 Minuten Zeit bis das Licht ausgeht und alles im Dunkeln versinkt. Danach summt uns der Stromgenerator, 10m vom Lkw, wieder in den Schlaf.

Sonntag morgen die letzte Prüfung startet um 9 Uhr. Es geht zügig vorwärts, Starter um Starter fahren auf die zwei Kegelplätze ein. Das Tor geht auf und wir sind dran. Der Parcours ist fair aber natürlich anspruchsvoll gebaut. Nach dem Gruß heißt es angaloppieren volle Konzentration. Nach Kegelpaar 20 Endspurt auf das Ziel. Alle Bälle sind oben geblieben, alleine die Zeit hat nicht gereicht. 3,12 Strafpunkte für Überschreitung. Meine Finger kribbeln nach dieser Fahrt. Adrenalin im Körper, ein Gefühl was ich schon lange Zeit nicht mehr hatte.

Nun hieß es warten bis der irische Teilnehmer sein zweites Gespann zwei Stunden später startete. In der Zwischenzeit beobachten wir andere Gespanne. Top Sport, vor allem der Vierspänner Ponys. Die Weltmeisterin zeigt wie man einen Ponyzug im Galopp mal eben fehlerfrei durch den Parcours fährt und es dabei aussehen lässt, wie eine Sonntagsspazierfahrt.

Dann ist es endlich soweit der letzte Starter unserer Prüfung ist dran. Es fällt ein Ball und die Zeit reicht auch für Ihn nicht.

Wir haben gewonnen! Und das beim ersten Auftritt in einer internationalen Prüfung. Eine heißbegehrte Schleife ergattert, die es in Exloo nur für das siegreiche Gespann gibt, anders als in Deutschland für alle Platzierten.

Auf der mehrstündigen Rückfahrt lässt man seine Gedanken Revue passieren. Was für tolle Pferde und auch Ponys man dort gesehen hat und wie toll sich diese doch bewegen können. Mein Wechsel vor einem Jahr von Großpferdesport auf komplett K-Pony Sport habe ich bis heute nicht bereut. So sind es die Kleinsten, die am Ende doch das Größte vollbringen. Und mit Dankbarkeit blicke ich auf meine Ponys, die mir diese schönen Momente erst geschaffen haben.

VIDEO DER SIEGESFAHRT

Susan Gollmer im Kegelparcours - Exloo 2025

 

 

 

 

 

Jahres-Hauptversammlung mit Vorstandswahlen

Wie in der Vergangenheit auch, hat nur ein kleiner Teil von 541 Mitgliedern der Fahrergemeinschaft den Weg zur Jahres-Hauptversanmmlung in Wankendorf gefunden.

Dabei gab es durchaus verschiedene Themen, die bestimmt eine größere Zahl verdient hätten, zumal neue Ideen und Zukunftspläne diskutiert wurden. Hierzu gehörte unter anderem die Absage des Fahrfestes für dieses Jahr. Hans-Peter Goldnick hielt hierzu als verantwortlicher Turnierleiter und Mitorganisator eine durchaus leidenschaftliche Rede und appellierte an die Versammlung, sich als Mitstreiter in Führungs- und Helferaufgaben einzubringen. Nicht die finanzielle Ausstattung des Turniers sei das Problem, sondern die zunehmend mangelnde Unterstützung bei Vorbereitung und Durchführung vor Ort.  Hierzu sollte sich jeder Gedanken machen, Eigeninitiative ergreifen und nicht warten, bis man „angesprochen“ wird.

Zur Wahl standen in diesem Jahr drei Mitglieder des Hauptvorstandes. Kristina Hansen wurde ebenso in ihrem Amt als 1. Vorsitzende bestätigt, wie Schriftührerin Antje Wohlert und Pressesprecher Kurt-S. Becker. Auch die bereits von der Vereinsjugend gewählte Jugendwartin Jutta Weidenthal erhielt die förmliche Bestätigung der Versammlung.

Verschiedene Ehrungen gab es für langjährige Mitgliedschaften. Auf den Fotos festgehalten sind die  anwesenden Jubilare bei der Übergabe kleiner Aufmerksamkeiten des Vereins.

 

Ehrung für 25 Jahre in der FG: Tina Schreiber, Christel Ehmke-Börger und Iris Gottschalk. (vlnr.) Fotos: Kurt-S. Becker)

 

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