Freizeitfahrer oder Turnierfahrer, in den letzten Jahren haben sich immer mehr Pferdesportbegeisterte dieser Disziplin zugewandt. Einspänner, Zweispänner, Vierspänner, Pferde oder Ponys –
alles ist möglich.

Das Fahren von Pferden hat eine längere Tradition als die Reiterei. Bereits im antiken Olympia gehörte das Wagenrennen fest zum Prgramm. Auch im modernen Turniersport spielte das Fahren von Beginn an eine große Rolle, auch wenn es bis zum Jahre 1972 dauerte bis die ersten Weltmeisterschaften in Münster ausgetragen wurden.

Leider ist es bislang nicht gelungen den Fahrsport wieder ins olympische Programm zu integrieren. Trotzdem wird der Sport in Deutschland immer beliebter.

Seit 1985 ermitteln auch die Zweispänner Ihre Weltmeister – getrennt nach Pferden und Ponys. Die Königsklasse aber bleiben die Pferde-Vierspänner . Viele Fahrer nennen diese Disziplin deshalb auch die Formel 1 des Pferdesports.

Im Fahrsport gibt es Dressurprüfungen, Geländeprüfungen und das Hindernisfahren. Die kombinierte Prüfung ergibt sich aus allen drei Prüfungen. Turniersieger ist am Ende der Sieger der Kombinierten Prüfung.

In der Dressur steht die Ausbildung der Pferde im Vordergrund. Beim Hindernisfahren durch einen Kegelparcours ist die Schnelligkeit und Geschicklichkeit des Fahrers und die Gehorsamkeit der Pferde von Bedeutung. Herzstück eines jeden Turniers ist die Geländeprüfung (Marathon) mit ihren spektakulären Hindernissen.

Um erfolgreich zu sein, muss ein großes Einverständnis zwischen dem Fahrer und seinen Pferden herrschen – das Ergebnis eines geduldigen Trainings.